Diagnose ↔ Epikrise
Warum kann mein KIS vor der Freigabe eines Entlassbriefes nicht prüfen, ob relevante Diagnosen auch in der Epikrise berücksichtigt wurden?
Klinische Digitalisierung aus Anwendersicht
Krankenhaussoftware sollte klinische Arbeit unterstützen – nicht zusätzliche Arbeit erzeugen.
Wir sammeln Probleme aus dem klinischen Alltag, vergleichen bestehende Lösungen und entwickeln Ideen für Krankenhaussoftware, die sich am tatsächlichen Workflow ihrer Anwender orientiert.
Von Anwendern. Für Anwender. Herstellerunabhängig.
Das Problem
Ärzte, Pflegekräfte und andere Berufsgruppen im Krankenhaus arbeiten täglich mit hochkomplexen Informationssystemen. Trotzdem müssen Informationen gesucht, mehrfach übertragen, manuell abgeglichen oder an verschiedenen Stellen erneut dokumentiert werden.
Das kostet Zeit. Es erhöht die kognitive Belastung. Und es schafft neue Fehlerquellen.
Viele davon sind Workflow-Probleme.
Beispiele
Warum kann mein KIS vor der Freigabe eines Entlassbriefes nicht prüfen, ob relevante Diagnosen auch in der Epikrise berücksichtigt wurden?
Eine relevante Hypo- oder Hyperkaliämie ist dokumentiert. Warum kann das System nicht darauf hinweisen, wenn sie in Diagnosen oder Entlassdokumentation fehlt?
Warum erscheinen 15 Medikamente im Medikationsplan in einer Reihenfolge, die niemandem hilft?
GGT deutlich erhöht. Warum kann mein KIS Laborverlauf, Medikation, Sonographie und Diagnosen gemeinsam betrachten?
Warum muss ein Arzt Informationen zusammensuchen, die das KIS längst kennt?
Warum kann mein KIS nicht prüfen, ob Diagnosen, Prozeduren, Befunde und Medikation konsistent und vollständig sind?
Das KIS sollte Informationen nicht nur speichern. Es sollte ihren Zusammenhang verstehen.
Unser Ansatz
Statt analoge Prozesse nur auf einen Bildschirm zu übertragen.
Statt sie in getrennten Modulen zu verstecken.
Ohne klinische Entscheidungen unkontrolliert zu übernehmen.
Bevor sie Teil der endgültigen Dokumentation werden.
Gemeinsam mit Ärzten, Pflege und Krankenhaus-IT.
Mitmachen
Welche Arbeitsschritte kosten unnötig Zeit? Welche Informationen fehlen? Was funktioniert überraschend gut?
Wichtig: Bitte keine Patienteninformationen oder andere personenbezogene Daten übermitteln.
Über das Projekt
KIS, aber besser. ist ein unabhängiges Projekt zur Verbesserung klinischer digitaler Workflows. Viele Probleme mit Krankenhaussoftware werden täglich von tausenden Anwendern erlebt – aber nur selten systematisch gesammelt, verglichen und aus klinischer Perspektive weitergedacht.
Das möchten wir ändern.
Das Projekt befindet sich im Aufbau. Keine Verbindung zu einem bestimmten KIS-Hersteller.